WZPP- WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie

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12:30-15:00 Uhr

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Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung

Mit Haltung. Mit Wissen. Mit Herz.

Traumatisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen mehr als Standardkonzepte

Sie brauchen Fachkräfte, die ihre tieferliegenden Verletzungen erkennen, verstehen – und ihnen feinfühlig, sicher und wirksam begegnen können.

Doch genau hier fehlt oft das nötige Rüstzeug.Viele klassische pädagogische oder therapeutische Maßnahmen greifen bei traumatisierten Menschen nicht – oder wirken im schlimmsten Fall sogar retraumatisierend.

Deshalb braucht es eine fundierte und praxisnahe Qualifizierung.

Unsere zertifizierte Weiterbildung zur Traumapädagogik / Traumazentrierten Fachberatung wurde genau dafür entwickelt: um dich als Fachkraft aus dem psychosozialen Bereich zu befähigen, traumatisiertes Klientel professionell, bindungsorientiert und ressourcenschonend zu begleiten – und dabei auch gut auf dich selbst zu achten.

Was dich erwartet:

  • Fundiertes Traumawissen: von Bindung über Neurobiologie bis zu konkreten Symptombildern
  • Praxisrelevante Tools: Gesprächsführung, Stabilisierung, Krisenintervention, traumasensible Methoden
  • Bindungsorientiertes Arbeiten: mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Eltern
  • Konkrete Anwendung: direkt im eigenen Arbeitsfeld – ob Jugendhilfe, Schule, Beratung oder Therapie
  • Selbsterfahrung & Reflexion: um eigene Trigger zu erkennen, sekundäre Traumatisierung zu vermeiden und eine authentische, professionelle Haltung zu entwickeln

Für wen ist diese Ausbildung gedacht?

Für alle, die tagtäglich mit Menschen arbeiten – in Beratung, Pädagogik, Therapie oder Betreuung – und ihre Arbeit traumasensibel, sicher und nachhaltig gestalten wollen.

„Traumapädagogik für Dich“

Weiterbildung flexibel nach Deinen eigenen Bedürfnissen gestalten.

Mehrere Standorte. Variable Standortwahl möglich.

WZPP – das qualifizierte Weiterbildungsinstitut - zertifiziert durch die DeGPT, dem Fachverband Traumapädagogik bzw. GPTG.

Lerne von erfahrenen DozentInnen mit viel Berufserfahrung aus der Praxis.

Jedes Modul kann auch einzeln, ohne Ziel der Zertifizierung, gebucht werden.

Die gebuchten Module können auch einzeln bezahlt werden, so kannst Du den Weiterbildungsbetrag bequem splitten.

Solltest Du bei einem geplantem Modul nicht teilnehmen können, ist ein Wechsel zu einem anderen Standort – sofern Kapazitäten vorhanden – möglich.

Unsere Standorte

Aalen - Berlin - Hannover - Kassel - Köln - Münster

An unseren Standorten kannst Du Deine Weiterbildung variabel für Dich buchen.

So kannst Du zwischen den einzelnen Standorten (Aalen, Berlin, Hannover, Kassel, Köln und Münster), sofern Kapazitäten vorhanden sind, bei der Buchung wechseln.

Gestalte Deine Weiterbildung flexibel ganz nach nach Deinen eigenen Bedürfnissen.

Das wichtigste für Dich - kurz vorab
  • Jedes Modul kann auch einzeln, ohne Ziel der Zertifizierung, gebucht werden.
  • Die Weiterbildung umfasst bei einem Einzelabschluß 9 Moduleinheiten mit insgesamt 150 Unterrichtseinheiten, inkl. begleitender Supervision.
  • Es kann zwischen den einzelnen Standorten (Aalen, Berlin, Hannover, Kassel, Köln und Münster), sofern Kapazitäten vorhanden sind, bei der Buchung variiert werden.
  • Die Module sind in sich geschlossen. Sie können mit jedem Modul 1-6 in der Grundausbildung einsteigen, eine bestimmte Reihenfolge muss nicht eingehalten werden. So können Sie die Weiterbildung flexibel nach Ihren eigenen Bedürfnissen gestalten. Nach diesen absolvierten Modulen kann dann das Modul 7 besucht werden und danach der Schwerpunkt Traumapädagogik bzw. Traumazentrierte Fachberatung.
  • Die gebuchten Module können auch einzeln bezahlt werden, so kannst Du den Weiterbildungsbetrag bequem splitten.
  • DeGPT/FVTP: Mit dem absolvieren von 11 Modulen kann auch die Doppelqualifikation der DeGPT / FVTP (Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung) erworben werden.
  • GPTG:  Für eine Abschluss der GPTG werden generell 9 Module benötigt.
  • Wenn Du Fragen dazu hast, dann schreibe uns einfach eine  Mail, oder rufe uns (07965/ 802 72 58) an. Wir sind auch telefonisch für Dich da.

Freude und Spaß an der Weiterbildung!

Das WZPP ist ein DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie) bzw. FVTP (Fachverband Traumapädagogik) und von der GPTG (Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung) zertifiziertes Ausbildungsinstitut!

Es ist aber auch möglich jedes Modul individuell, ohne Zertifizierung, zu besuchen. Für jedes Modul wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Am Ende der Weiterbildung erhalten Sie ein Zertifikat/Bescheinigung als Nachweis.

Die Inhalte und die Zertifizierung der Ausbildung bzw. der jeweiligen Module orientieren sich an den Vorgaben der DeGPT und des FVTP.

Mit erfolgreichem Abschluß der gesamten Weiterbildung kann ein Zertifikat der DeGPT/FVTP, der GPTG oder des WZPP erworben werden.

Grundmodule

Modul 1 - Grundlagen der Psychotraumatologie

Modul 1 – Einführung in die Psychotraumatologie

Grundlagen verstehen. Zusammenhänge erkennen. Kompetent handeln. Dieses Modul bildet den Auftakt zur Weiterbildung und vermittelt die zentralen Grundlagen der Psychotraumatologie. Es legt das Fundament für eine traumasensible und professionelle Begleitung von Menschen mit psychischen Verletzungen – im pädagogischen, beraterischen und therapeutischen Setting.

Inhalt des Moduls:

Das Modul bietet Dir einen verständlichen und fundierten Einstieg in die Psychotraumatologie. Es vermittelt die wichtigsten theoretischen Grundlagen zu Entstehung, Erscheinungsformen und Folgen psychischer Traumatisierung. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über diagnostische Kriterien sowie über unterschiedliche Traumaformen wie Bindungs-, Beziehungs- und Entwicklungstrauma. Darüber hinaus werden neurobiologische Prozesse, Schutz- und Risikofaktoren sowie epidemiologische Daten verständlich erläutert.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem professionellen Umgang mit traumatisierten Menschen. Das Modul zeigt die Unterschiede und Schnittstellen zwischen Traumapädagogik, Traumafachberatung und Psychotraumatherapie auf und vermittelt grundlegende Orientierung für traumasensible Arbeit in Institutionen. Dazu gehören phasenorientierte Modelle, Strategien zur Stabilisierung, Grundlagen einer traumasensiblen Gesprächsführung sowie die Bedeutung von Beziehungstraumata und Bindungsstörungen im pädagogischen und beratenden Alltag. Reflexion von Übertragung und Gegenübertragung rundet das Modul ab und unterstützt Fachkräfte dabei, sicher und professionell zu handeln.

Dieses Modul richtet sich an alle, die ihre fachliche Kompetenz im Umgang mit traumatisierten Menschen erweitern möchten – fundiert, praxisnah und achtsam.

Ein gelungener Einstieg für alle weiteren Module der Weiterbildung.

Modul 2 – Stabilisierung & Ressourcenaktivierung

Innere Sicherheit fördern. Selbstwirksamkeit stärken. Im zweiten Modul der Weiterbildung liegt der Fokus auf der Stärkung von Stabilität und Resilienz – essenziellen Voraussetzungen für jede traumasensible Arbeit. Du erhältst fundiertes Wissen, praxisnahe Techniken und therapeutische Werkzeuge, um Klient*innen sicher im Hier und Jetzt zu verankern und ihre inneren Ressourcen gezielt zu aktivieren. Neben der theoretischen Einführung vertiefst du durch viele praktische Übungen dein Handlungsrepertoire und reflektierst deine eigene Haltung in der Begleitung traumatisierter Menschen. Die begleitende Supervision ermöglicht Raum für den Transfer in den beruflichen Alltag und die Bearbeitung eigener Fallbeispiele.

Inhalt des Moduls

In diesem Modul steht der Mensch mit seiner inneren Not, seinen Bedürfnissen und seinen ungenutzten Kraftquellen im Mittelpunkt. Gemeinsam schaffen wir Verständnis dafür, welche Rahmenbedingungen echte Stabilisierung ermöglichen – Sicherheit, Orientierung und eine Beziehung, die trägt. Wir betrachten Übertragung und Gegenübertragung nicht als Hindernis, sondern als wertvolle Hinweise auf die innere Welt traumatisierter Menschen. Selbstreflexion und Mentalisierungsfähigkeit werden dabei zu zentralen Werkzeugen für eine professionelle, mitfühlende Haltung.

Du lernst, vermeintlich „problematisches“ Verhalten neu zu sehen: als Ausdruck von Schmerz, Schutz und Überforderung. Methoden zur Affektregulation, der Weg zurück ins „Stresstoleranzfenster“ sowie körperorientierte Stabilisierungstechniken eröffnen neue Zugänge zu Ruhe und innerer Balance. Skills aus der DBT, Kriseninterventionstechniken und praktische Übungen machen spürbar, wie Stabilisierung gelingen kann.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Ressourcen: Was stärkt Menschen wirklich? Wie lassen sich Resilienz, innere Schutzfaktoren und hilfreiche Bilder verankern? Mit der Screen-Technik, dem Ressourcen-Protokoll und vielen alltagstauglichen Übungen entdecken die Teilnehmenden, wie sie Menschen dabei unterstützen können, wieder Zugang zu ihrer eigenen Kraft zu finden – und diesen Zugang dauerhaft zu sichern.

Dieses Modul richtet sich an alle, die ihre fachliche Kompetenz im Umgang mit traumatisierten Menschen erweitern möchten – fundiert, praxisnah und achtsam.

Ein gelungener Einstieg für alle weiteren Module der Weiterbildung.

Modul 3 – Krisenintervention, Akuttrauma & Arbeit mit inneren Anteilen

Schnell reagieren. Sicher begleiten. Ressourcenorientiert stabilisieren.

Dieses Modul widmet sich der traumasensiblen Begleitung in akuten Krisen und der Arbeit mit inneren Anteilen – zwei zentralen Bausteinen in der stabilisierenden und therapeutischen Unterstützung traumatisierter Menschen. Du lernst, wie du in Ausnahmesituationen sicher agierst, was in den ersten Stunden und Tagen nach einem Trauma wichtig ist, und wie du dissoziative Zustände, Flashbacks oder selbstverletzendes Verhalten professionell begleitest. Darüber hinaus erhältst du eine fundierte Einführung in die Ego-State-Arbeit – ein ressourcenorientierter Ansatz zur Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen, der in der Traumatherapie bewährt ist.

Inhalte des Moduls:

Dieses Modul vermittelt, was Menschen in akuten Ausnahmesituationen wirklich brauchen: Sicherheit, Orientierung und eine zugewandte, klare Begleitung. Du lernst die wichtigsten Schritte der Soforthilfe nach traumatischen Ereignissen sowie die Grundlagen von Akuttrauma und PTBS.

Wir betrachten, wie traumatische Belastungen verarbeitet werden, welche Faktoren schützen oder belasten und warum das Traumagedächtnis oft unkontrollierbar wirkt. Eine einfühlsame Einführung in die Ego-State-Therapie sowie das Verständnis dissoziativer Störungen ermöglichen einen sicheren Umgang mit inneren Anteilen, Flashbacks und Dissoziation.

Praktische Interventionen unterstützen dabei, Menschen in Krisen stabil zu begleiten – auch bei selbstverletzendem Verhalten oder Suizidalität. Das Ziel: Halt geben, Sicherheit schaffen und handlungsfähig bleiben, wenn alles ins Wanken gerät.

 

Dieses Modul befähigt dich, auch in emotional herausfordernden Situationen professionell und sicher zu handeln – mit Herz, Fachwissen und Haltung.

Ideal für Fachkräfte in Beratung, Pädagogik, Therapie, Jugendhilfe und Krisendiensten.

Modul 4 – Bindung und Trauma in Theorie & Praxis

Verstehen, was verbindet – heilsame Beziehungen gestalten.

In diesem Modul tauchen wir tief ein in das Zusammenspiel von Bindung und Trauma. Du lernst, wie frühe Beziehungserfahrungen unser Bindungsverhalten und unsere Gehirnentwicklung prägen – und welche Folgen verletzende oder traumatisierende Bindungen für das gesamte Leben haben können.

Besonderes Augenmerk liegt auf den emotionalen Reaktionsmustern von traumatisierten Menschen und den therapeutischen Konsequenzen daraus. Du wirst mit typischen Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken vertraut gemacht und entwickelst ein feines Gespür für Beziehungsangebote, Resonanz und Grenzen.

Das Besondere an diesem Modul:

Neben fundierter Theorie erwartet dich ein intensiver Selbsterfahrungsteil sowie begleitende Supervision zur Reflexion deiner Praxisfälle. Damit du nicht nur verstehst – sondern mit Haltung und Klarheit handeln kannst.

Modul 5 – Spontane Verarbeitungsprozesse begleiten & reflektieren

Heilsame Prozesse ermöglichen – achtsam begleiten – professionell handeln

In diesem Modul liegt der Fokus auf der achtsamen und sicheren Begleitung spontaner Verarbeitungsprozesse bei traumatisierten Menschen. Du lernst, wie sich solche Prozesse zeigen, welche Bedingungen sie begünstigen und wie du sie methodisch fundiert und menschlich zugewandt begleiten kannst.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kognitiven Umstrukturierung belastender Überzeugungen sowie dem gezielten Einsatz unterstützender Interventionen. Du erhältst zudem einen Überblick über gängige traumaspezifische Behandlungsverfahren – mit Praxisbezug und Umsetzungsimpulsen für deinen Arbeitsalltag.

Selbsterfahrung, Reflexion und Supervision runden das Modul ab und bieten dir die Möglichkeit, eigene Fälle, Erfahrungen und Fragestellungen einzubringen und weiterzuentwickeln. Erste eigene Fälle für die Abschluss-Fallarbeiten sind erwünscht.

Modul 6 – Selbstfürsorge & Selbsterfahrung in der Trauma-Arbeit

Stark bleiben in herausfordernden Arbeitsfeldern – achtsam mit sich selbst umgehen

Dieses Modul widmet sich einem oft vernachlässigten, dabei zentralen Aspekt professioneller Trauma-Arbeit: der eigenen Psychohygiene, Resilienz und Selbstfürsorge. Wer täglich mit belasteten Menschen arbeitet, braucht ein fein geschultes Gespür für die eigenen Grenzen – und wirksame Strategien, um langfristig gesund, präsent und professionell handlungsfähig zu bleiben.

Du lernst, die Dynamik von Stress und Burnout differenziert zu verstehen, typische Phasen und Warnsignale rechtzeitig zu erkennen und passende Präventionsmaßnahmen für dich selbst zu entwickeln. Neben theoretischem Wissen steht vor allem die Praxis im Vordergrund – mit Übungen zur Selbstreflexion, konkreten Tools zur Psychohygiene und Raum für persönliche Erfahrung.

Inhalte des Moduls:

In diesem Modul geht es um Dich – darum, Stress, Erschöpfung und Burnout frühzeitig zu erkennen und ihre unterschiedlichen Verläufe zu verstehen. Anhand von Phasenmodellen wird sichtbar, wie Belastung entsteht – und wie sie sich rechtzeitig stoppen lässt. Besonderes Augenmerk liegt auf den Risiken in der Trauma-Arbeit wie sekundärer Traumatisierung.

 

Ziel ist es, eine gesunde, resilient tragfähige Haltung für den eigenen Berufsalltag zu entwickeln – achtsam, klar und langfristig wirksam.

Modul 7 – Supervision

Raum für Reflexion – Stärkung der fachlichen Identität

In diesem Modul steht die professionelle Begleitung und Reflexion deiner praktischen Erfahrungen im Mittelpunkt. In einem geschützten Rahmen werden die Abschluss-Falldarstellungen sowie die Projektarbeiten (für Modul 8b bzw. 9b) supervidiert, gemeinsam ausgewertet und in den fachlichen Kontext eingebettet.

Dabei geht es nicht nur um methodische Rückmeldungen, sondern auch um persönliche Entwicklung, Sicherheit im eigenen Handeln und den Transfer des Gelernten in den beruflichen Alltag.

Inhalte des Moduls:

In diesem Modul steht die vertiefende Auseinandersetzung mit dem eigenen professionellen Handeln im Mittelpunkt. Alle Teilnehmenden erhalten hier eine fachlich fundierte Supervision ihrer individuellen Abschluss-Falldarstellungen und werden in der Reflexion ihrer Projektarbeiten (Modul 8b/9b) gezielt begleitet. Dadurch entsteht Raum, um Erfahrungen einzuordnen, Unsicherheiten zu klären und die eigenen Kompetenzen weiter auszubauen.

Gemeinsam werden die traumasensible Haltung und das professionelle Selbstverständnis gestärkt. Durch kollegialen Austausch, Vernetzung und gemeinsame Perspektivbildung entsteht ein unterstützendes Lernfeld, das inspiriert, stärkt und neue Wege für die zukünftige Praxis eröffnet.

Ziel ist es, das Erlernte zu integrieren, Sicherheit im fachlichen Tun zu gewinnen und gemeinsam den Abschlussweg bewusst zu gestalten.

Modul 8a – Vertiefung: Traumazentrierte Fachberatung & Fallsupervision

Modul 8a – Vertiefung: Traumazentrierte Fachberatung & Fallsupervision

Beratungskompetenz stärken – traumasensibel begleiten

In diesem Modul vertiefen wir die praxisorientierte Anwendung traumazentrierter Fachberatung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Orientierung an zentralen Personen- und Settingvariablen, um professionelle Beratungsprozesse wirksam und individuell gestalten zu können. Die begleitende Fallsupervision bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Weiterentwicklung.

Modul 8b – Projektarbeit & Integration in den Berufsalltag

Traumasensibilität nachhaltig verankern

Hier steht die Vorstellung und Supervision der individuellen Projektarbeiten im Mittelpunkt.
Ziel ist es, den traumasensiblen Blick fest im eigenen Arbeitsfeld zu etablieren und konkrete Umsetzungsschritte zu entwickeln. Gemeinsam reflektieren wir, wie das erworbene Wissen wirksam und alltagstauglich integriert werden kann.

Abschluss

Traumapädagogik / Traumazentrierter Fachberatung mit dem Schwerpunkt: Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP-zertifiziert)

Du gehst mit fundiertem Fachwissen, reflektierter Haltung und praxisbewährten Werkzeugen in deine berufliche Zukunft – bereit, traumatisierte Menschen kompetent, empathisch und nachhaltig zu begleiten.

Modul 9a – Vertiefung: Traumapädagogik & traumasensible Basisstrategien

Modul 9a – Vertiefung: Traumapädagogik & traumasensible Basisstrategien

Handlungsfähig bleiben – auch im herausfordernden pädagogischen Alltag

In diesem Modul steht die praxisnahe Vertiefung traumapädagogischer Grundlagen und Basisstrategien im Fokus. Du lernst, wie du in deinem beruflichen Alltag traumasensibel, ressourcenorientiert und stabilisierend agieren kannst – auch in belastenden Situationen. Begleitende Fallsupervision ermöglicht es dir, eigene Fragestellungen gezielt einzubringen und weiterzuentwickeln.

Modul 9b – Projektarbeit & Integration in die Praxis

Traumapädagogik leben – Sicherheit und Haltung entwickeln

Im abschließenden Modul präsentierst du deine persönliche Projektarbeit zur nachhaltigen Integration eines traumasensiblen Blicks in dein konkretes Arbeitsfeld. Gemeinsam reflektieren wir Umsetzungsmöglichkeiten und fördern den Transfer in den Berufsalltag.
Die begleitende Supervision stärkt deine Sicherheit und Klarheit im professionellen Handeln.

Abschluss

Traumapädagogik / Traumazentrierter Fachberatung mit dem Schwerpunkt: Traumapädagogik (DeGPT/FVTP-zertifiziert)

Mit dieser fundierten Qualifikation bist du bestens gerüstet, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene in pädagogischen Kontexten feinfühlig und kompetent zu begleiten – und Traumapädagogik als Haltung in dein Arbeitsumfeld zu tragen.

Alle Termine zur Weiterbildung: Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung

Deutschland

Aalen

2025

ModuleStart DateEnd Date
Modul 9b10.01.202511.01.2025
Modul 121.02.202522.02.2025
Modul 214.03.202515.03.2025
Modul 311.04.202512.04.2025
Modul 416.05.202517.05.2025
Modul 527.06.202528.06.2025
Modul 611.07.202512.07.2025
Modul 719.09.202520.09.2025
Modul 8a10.10.202511.10.2025
Modul 9a14.11.202515.11.2025
Modul 8b05.12.202506.12.2025

2026

ModuleStart DateEnd Date
Modul 9b16.01.202617.01.2026
Modul 106.02.202607.02.2026
Modul 206.03.202607.03.2026
Modul 324.04.202625.04.2026
Modul 415.05.202616.05.2026
Modul 526.06.202627.06.2026
Modul 617.07.202618.07.2026
Modul 725.09.202626.09.2026
Modul 8a23.10.202624.10.2026
Modul 9a13.11.202614.11.2026
Modul 8b11.12.202612.12.2026

2027

Termine folgen…

2025

ModuleStart DateEnd Date
Modul 718.01.202519.01.2025
Modul 8a15.02.202516.02.2025
Modul 9a15.03.202516.03.2025
Modul 8b12.04.202513.04.2025
Modul 9b10.05.202511.05.2025
Modul 120.09.202521.09.2025
Modul 225.10.202526.10.2025
Modul 322.11.202523.11.2025
Modul 413.12.202514.12.2025

2026

ModuleStart DateEnd Date
Modul 510.01.202611.01.2026
Modul 614.02.202615.02.2026
Modul 714.03.202615.03.2026
Modul 8a25.04.202626.04.2026
Modul 9a09.05.202610.05.2026
Modul 8b20.06.202621.06.2026
Modul 9b19.09.202620.09.2026
Modul 117.10.202618.10.2026
Modul 214.11.202615.11.2026
Modul 312.12.202613.12.2026

2027

Termine folgen…

2025

ModuleStart DateEnd Date
Modul 510.01.202511.01.2025
Modul 621.02.202522.02.2025
Modul 714.03.202515.03.2025
Modul 8a25.04.202526.04.2025
Modul 9a23.05.202524.05.2025
Modul 8b20.06.202521.06.2025
Modul 9b15.08.202516.08.2025
Modul 114.11.202515.11.2025
Modul 212.12.202513.12.2025

2026

ModuleStart DateEnd Date
Modul 316.01.202617.01.2026
Modul 406.02.202607.02.2026
Modul 506.03.202607.03.2026
Modul 617.04.202618.04.2026
Modul 708.05.202609.05.2026
Modul 8a12.06.202613.06.2026
Modul 9a11.09.202612.09.2026
Modul 8b09.10.202610.10.2026
Modul 9b13.11.202614.11.2026
Modul 104.12.202605.12.2026

2027

Termine folgen…

2025

ModuleStart DateEnd Date
Modul 121.01.202522.01.2025
Modul 225.02.202526.02.2025
Modul 325.03.202526.03.2025
Modul 429.04.202530.04.2025
Modul 527.05.202528.05.2025
Modul 625.06.202526.06.2025
Modul 723.09.202524.09.2025
Modul 8a21.10.202522.10.2025
Modul 9a25.11.202526.11.2025
Modul 8b09.12.202510.12.2025

2026

ModuleStart DateEnd Date
Modul 9b20.01.202621.01.2026
Modul 110.02.202611.02.2026
Modul 210.03.202611.03.2026
Modul 314.04.202615.04.2026
Modul 405.05.202606.05.2026
Modul 509.06.202610.06.2026
Modul 625.08.202626.08.2026
Modul 715.09.202616.09.2026
Modul 8a20.10.202621.10.2026
Modul 9a17.11.202618.11.2026
Modul 8b01.12.202602.12.2026

2027

Termine folgen…

2025

ModuleStart DateEnd Date
Modul 507.02.202508.02.2025
Modul 621.03.202522.03.2025
Modul 711.04.202512.04.2025
Modul 8a16.05.202517.05.2025
Modul 9a04.07.202505.07.2025
Modul 8b05.09.202506.09.2025
Modul 9b10.10.202511.10.2025

2026

ModulStartdatumEnddatum
Modul 116.01.202617.01.2026
Modul 206.02.202607.02.2026
Modul 306.03.202607.03.2026
Modul 424.04.202625.04.2026
Modul 508.05.202609.05.2026
Modul 612.06.202613.06.2026
Modul 718.09.202619.09.2026
Modul 8a09.10.202610.10.2026
Modul 9a20.11.202621.11.2026
Modul 8b11.12.202612.12.2026

2027

Termine folgen…

2025

ModuleStart DateEnd Date
Modul 9b10.01.202511.01.2025
Modul 121.02.202522.02.2025
Modul 214.03.202515.03.2025
Modul 311.04.202512.04.2025
Modul 416.05.202517.05.2025
Modul 527.06.202528.06.2025
Modul 611.07.202512.07.2025
Modul 719.09.202520.09.2025
Modul 8a10.10.202511.10.2025
Modul 9a14.11.202515.11.2025
Modul 8b05.12.202506.12.2025

2026

ModuleStart DateEnd Date
Modul 130.01.202631.01.2026
Modul 227.02.202628.02.2026
Modul 320.03.202621.03.2026
Modul 417.04.202618.04.2026
Modul 515.05.202616.05.2026
Modul 619.06.202620.06.2026
Modul 711.09.202612.09.2026
Modul 8a09.10.202610.10.2026
Modul 9a27.11.202628.11.2026
Modul 8b04.12.202605.12.2026

2027

Termine folgen…

Deutschland:

  • Aalen: WZPP / Psychotherapiepraxis Boger, Alfred-Delp-Str. 2, 73430 Aalen
  • Berlin: Sophienhof, Sophienstr. 19, 10178 Berlin bzw. Aquariana, Am Tempelhofer Berg 7D, 10965 Berlin
  • Gladbeck: Praxis Aldiek, Krusenkamp 30, 45964 Gladbeck
  • Hannover: DJH International, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 1, 30169 Hannover
  • Hannover: ZAB, Spichernstr. 11c, 30161 Hannover
  • Kassel: Science Park, Universitätsplatz 12, 34127 Kassel
  • Köln: HOSTEL KÖLN GmbH, Marsilstein 29, 50676 Köln
  • Münster: ncc guttermann GmbH, Wolbecker Windmühle 55, 48167 Münster-Wolbeck

Schweiz:

  • St. Gallen: Tertianum – Am Spisertor, Moosbruggerstrasse 1, 9000 St. Gallen

Aalen – Gladbeck – Hannover – Köln – Münster – St. Gallen

TagBeginnEnde
Freitag13:0020:00
Samstag09:0016:30

Berlin

TagBeginnEnde
Samstag09:0017:00
Sonntag09:0015:30

Kassel

TagBeginnEnde
Dienstag09:0016:30
Mittwoch09:0016:30

Die vollständige Ausbildung beinhaltet eine verpflichtende Grundausbildung (116 Std.) und einer Vertiefungsausbildung in der Fachrichtung “Traumapädagogik” und/oder  “Traumazentrierte Fachberatung” (jeweils 34 Std.).  Es müssen dann insgesamt 150 Std. für eine Fachrichtung besucht werden, für die Doppelqualifikation Traumazentrierter Fachberater und Traumapädagoge sind es 184 Std.

DeGPT/FVTP

Die Ausbildung beinhaltet eine verpflichtende Grundausbildung (116 Std.) und einer Vertiefungsausbildung in der Fachrichtung “Traumapädagoge” und/oder  “Traumazentrierte Fachberatung” (jeweils 34 Std.).  Es müssen dann insgesamt 150 Std. für eine Fachrichtung besucht werden, für die Doppelqualifikation Traumazentrierter Fachberater und Traumapädagoge sind es 184 Std.

Weitere Informationen: Curriculum “Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP)”

GPTG

Für die Weiterbildung zur Erreichung des Zertifikats “Traumazentrierte Psychosoziale Arbeit (GPTG)” müssen 9 Module absolviert werden, die in einem interdisziplinären Setting die traumasensible Handlungskompetenz von Fachkräften in Pädagogik, Beratung und Pflege auszubauen helfen.

Das WZPP ist ein DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie) bzw. FVTP (Fachverband Traumapädagogik) und von der GPTG (Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung) zertifiziertes Ausbildungsinstitut!

Es ist aber auch möglich jedes Modul individuell, ohne Zertifizierung, zu besuchen. Für jedes Modul wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Am Ende der Weiterbildung erhalten Sie ein Zertifikat/Bescheinigung als Nachweis.

Die Inhalte und die Zertifizierung der Ausbildung bzw. der jeweiligen Module orientieren sich an den Vorgaben der DeGPT und des FVTP.

Mit erfolgreichem Abschluß der gesamten Weiterbildung kann ein Zertifikat der DeGPT/FVTP, der GPTG oder des WZPP erworben werden.

Zugangsvoraussetzungen zur Zertifizierung nach DeGPT und Fachverband Traumapädagogik

Für eine Zertifizierung bei der DeGPT/FVTP wird für alle Berufsgruppen eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld gefordert.

Deutschland

Abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, Hebammen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen o.Ä.) oder Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Dipl.- PsychologInnen und ÄrztInnen, Dipl.-PädagogInnen, Dipl.-SozialarbeiterInnen und Dipl.-SozialpädagogInnen, Dipl.-HeilpädagogInnen, Sonder-PädagogInnen, LehrerInnen, Dipl.-TheologInnen, Dipl.-SoziologInnen oder analoge Abschlüsse (BA, MA). Kunst- oder MusiktherapeutInnen, die ein mindestens dreijähriges, staatlich akkreditiertes Vollzeitstudium (Fach-, Kunst- oder Musik-) Hochschule (vgl. z.B. Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG), Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestalttherapie (DFKGT)) absolviert haben.

Österreich

Abgeschlossene Berufsausbildung an einer berufsbildenden Schule mit Maturaabschluss oder Fachdiplom sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, ErgotherapeutInnen, Hebammen, LogopädInnen) oder Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. PsychologInnen (Mag., Dr.) und ÄrztInnen, Dipl.-PädagogInnen, Dipl.-SozialarbeiterInnen oder SozialarbeiterInnen mit Fachhochschulabschluss (Mag. FH) und Dipl.-SozialpädagogInnen, LehrerInnen, TheologInnen (Mag., Dr.), SoziologInnen (Mag., Dr.), oder analoge Abschlüsse (BA, MA). MusiktherapeutenInnen mit staatlicher Anerkennung gemäß dem Musiktherapiegesetz (MuthG).* *Aufgrund der gesetzlichen Grundlagen werden hier nur die MusiktherapeutInnen genannt.

Schweiz

LehrerInnen und KindererzieherInnen (HF), HeilpädagogInnen, HeilerzieherInnen (HF), SonderPädagogInnen, LogopädInnen, ErgotherapeutInnen, Hebammen, dipl. Pflegefachkräfte (HF oder FH), darüber hinaus AbsolventInnen von Fachhochschulen (FH) oder höherer Fachschulen (HF) wie dipl. SozialarbeiterInnen und dipl. SozialpädagogInnen, dipl. HeilpädagogInnen, ferner HochschulabsolventInnen (= AbsolventInnen von Universitäten und Fachhochschulen) mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Master oder Lizenziat in Psychologie, dipl. PsychologInnen HAP/ FH, ÄrztInnen, TheologInnen und SoziologInnen. Eidgenössisch diplomierte KunsttherapeutenInnen (ED nach Kriterien des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)) in den Fachrichtungen: Bewegungs- und Tanz-, Drama- und Sprach-, Gestaltungs- und Maltherapie, Intermediale Therapie und Musiktherapie.

Ziel der durchgeführten Weiterbildung ist die Vermittlung traumasensibler psychosozialer Kompetenzen, die es erlauben, in eigenverantwortlicher Tätigkeit traumazentrierte Psychoedukation und Stabilisierung von Individuum und sozialem Umfeld in klinischen und psychosozialen Feldern umzusetzen.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung ist der Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer humanwissenschaftlichen Disziplin bzw. einer Berufsausbildung im psychosozialen Feld, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung bei Abschluss der Weiterbildung sowie ein berufliches Arbeitsfeld, in dem die Umsetzung traumazentrierter Ideen und Vorgehensweisen möglich ist. Begründete Ausnahmen sind möglich.

Das WZPP ist ein von der DeGPT bzw. FVTP und von der GPTG anerkanntes Weiterbildungsinstitut.

Zertifizierung nach DeGPT / FVTP

Fundierte Qualifizierung für traumazentriertes Arbeiten

Unsere Weiterbildung orientiert sich an den Standards der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie) und des FVTP (Fachverband Traumapädagogik).

Für den Abschluss als

  • Traumapädagog*in oder
  • Traumazentrierter Fachberater*in

ist die Teilnahme an der verpflichtenden Grundausbildung mit 116 Unterrichtsstunden sowie an einer Vertiefungseinheit mit 34 Stunden erforderlich.

Gesamtumfang für eine Qualifikation: 150 Stunden

Doppelqualifikation (Traumapädagog*in & Traumazentrierte Fachberatung): 184 Stunden

Mehr Informationen dazu findest du im Curriculum: „Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP)“

Zertifizierung nach GPTG

Traumazentrierte psychosoziale Arbeit – interdisziplinär, praxisnah, wirkungsvoll

Für das Zertifikat „Traumazentrierte psychosoziale Arbeit (GPTG)“ sind 9 praxisorientierte Module zu absolvieren. Die Inhalte richten sich an Fachkräfte aus Pädagogik, Beratung, Pflege und psychosozialer Begleitung und stärken die traumasensible Handlungskompetenz in interdisziplinären Settings – praxisnah, wirksam und fundiert.

Preis pro Modul/2-Tage: € 350,-

  • Die gebuchten Module können auch einzeln bezahlt werden, so kannst Du den Weiterbildungsbetrag bequem splitten.
  • Bei Zertifikatserwerb der DeGPT/FVTP bzw. GPTG wird jeweils eine einmalig Zertifizierungs-/Bearbeitungsgebühr von € 100,- erhoben.

Du kannst die Module als Paket buchenGrundseminare (1-7) und Traumazentrierte Fachberatung (8a/8b) bzw. Traumapädagogik (9a/9b), oder jedes Modul einzeln.*

Es kann auch zwischen den einzelnen Standorten (Aalen, Berlin, Hannover, Kassel, Köln und Münster), sofern Kapazitäten vorhanden sind, bei der Buchung gewechselt werden.*

*sofern Kapazitäten vorhanden sind

Deine Dozenten

Weitere Informationen zu Traumapädagogik / Traumazentrierten Fachberatung

Zusätzliche Supervision

In der gesamten Ausbildung sind begleitende Supervisionsstunden integriert. Diese Supervision erfolgt in Form einer Gruppensupervision, um den Lerneffekt auch für die anderen Teilnehmer zu gewährleisten.

Sind Supervisionsstunden über der Regelvolumen hinaus und/ oder Einzelsupervision erwünscht, können diese gerne vereinbart werden. Dafür fallen jedoch zusätzliche Kosten an.

Zusätzlich bieten wir dir vom WZPP® für Teilnehmer der Weiterbildungen: „Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung“ und „I.B.T.® – Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie“ auch eine separate Supervision in regelmäßigen Abständen unter der Rubrik: Supervision an, an der du „aktiv“ oder “passiv” teilnehmen kannst. So kannst Du dein Traumawissen weiter vertiefen.

Die Traumapädagogik basiert auf einem fundierten Verständnis der psychotraumatologischen Forschung.

Zentrale Konzepte sind dabei:

  • Trauma als tiefgreifende Verletzung: Trauma wird nicht nur als ein einzelnes Ereignis betrachtet, sondern als eine Erfahrung, die die psychischen und körperlichen Bewältigungsmechanismen eines Menschen überfordert und tiefgreifende Spuren hinterlässt.
  • Kognitive Funktionen: Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, beeinträchtigte Exekutivfunktionen.
  • Verhaltensauffälligkeiten:Aggressivität, Rückzug, selbstverletzendes Verhalten.
  • Ressourcenorientierung:Im Gegensatz zu einer defizitorientierten Sichtweise fokussiert die Traumapädagogik auf die vorhandenen Stärken und Fähigkeiten der traumatisierten Kinder und Jugendlichen. Dies beinhaltet klare Strukturen, Routinen, Vorhersehbarkeit und eine Atmosphäre des Vertrauens und der Akzeptanz.
  • Beziehungsgestaltung:Eine tragfähige und empathische Beziehung zwischen pädagogischer Fachkraft und dem traumatisierten Kind/Jugendlichen ist von zentraler Bedeutung. Sie bietet einen sicheren Anker und ermöglicht es, Vertrauen aufzubauen und emotionale Regulation zu unterstützen.
  • Traumasensibilität:Pädagogische Fachkräfte benötigen ein tiefes Verständnis für die Auswirkungen von Trauma, um Verhaltensweisen nicht als “störend” oder “manipulativ” zu interpretieren, sondern als mögliche Folge traumatischer Erfahrungen.

Die Prinzipien und Methoden der Traumapädagogik finden in verschiedenen pädagogischen Kontexten Anwendung:

  • Die Prinzipien und Methoden der Traumapädagogik finden in verschiedenen pädagogischen Kontexten Anwendung:
  • Kindertagesstätten und Schulen: Hier geht es darum, ein traumasensibles Umfeld zu schaffen, frühzeitig Anzeichen von Traumatisierung zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
  • Heimerziehung und Jugendhilfe: In diesen Bereichen ist die Traumapädagogik besonders relevant, da viele Kinder und Jugendliche hier traumatische Erfahrungen gemacht haben. Die Schaffung stabiler Beziehungen, die Bearbeitung von Traumafolgestörungen und die Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben stehen im Vordergrund.
  • Sonderpädagogik: Traumatisierung kann sich auf das Lernverhalten und die soziale Interaktion von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusätzlich erschwerend auswirken.
  • Flüchtlingsarbeit: Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung haben oft traumatische Ereignisse erlebt.
  • Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen: Förderung der Selbstregulation.
  • Sozial-emotionale Förderung: Training sozialer Kompetenzen, Förderung von Empathie.
  • Psychoedukation: Vermittlung von Wissen über Trauma und seine Auswirkungen.
  • Ressourcenaktivierung: Gemeinsames Entdecken und Stärken von Fähigkeiten und Interessen.
  • Krisenintervention: Entwicklung von Strategien für akute Belastungssituationen.
  • Institutionelle Rahmenbedingungen: Nicht immer sind die notwendigen Ressourcen und Strukturen vorhanden, um eine umfassende traumasensible Pädagogik umzusetzen. Sie kann jedoch eine wichtige vorbereitende und begleitende Rolle spielen.

Die Traumazentrierte Fachberatung basiert auf einem umfassenden Verständnis der Psychotraumatologie und den Auswirkungen von Trauma auf verschiedenen Ebenen. Zentrale Prinzipien und Grundlagen sind:

  • Traumasensibilität als Basis: Die Fachberatung vermittelt ein fundiertes Wissen über die verschiedenen Formen von Trauma, ihre psychologischen, körperlichen und sozialen Folgen sowie die spezifischen Bedürfnisse traumatisierter Menschen.
  • Systemischer Blickwinkel: Traumazentrierte Fachberatung betrachtet nicht nur das Individuum, sondern auch das umgebende System (Familie, Einrichtung, Organisation). Sie analysiert, wie das System auf Trauma reagiert und wie es traumasensibler gestaltet werden kann.
  • Ressourcenorientierung: Ähnlich wie in der Traumapädagogik liegt der Fokus auf den vorhandenen Stärken und Ressourcen der Fachkräfte, der Organisation und der traumatisierten Personen. Ziel ist es, diese zu aktivieren und für den Umgang mit Trauma zu nutzen.
  • Sicherheit und Stabilisierung im Fokus: Die Fachberatung unterstützt Organisationen dabei, sichere und stabilisierende Rahmenbedingungen für traumatisierte Menschen zu schaffen. Dies beinhaltet die Entwicklung von Schutzkonzepten, klaren Strukturen und Routinen sowie die Förderung einer Kultur der Achtsamkeit und des Respekts.
  • Beziehungsgestaltung und Kooperation: Eine wertschätzende und kooperative Beziehung zwischen der Fachberatung und den beratenen Fachkräften ist essenziell. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Kompetenzen der Fachkräfte zu stärken.
  • Partizipation und Selbstwirksamkeit der Fachkräfte: Die Fachberatung fördert die aktive Beteiligung der Fachkräfte am Beratungsprozess und unterstützt sie dabei, ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten und ihre Selbstwirksamkeit im Umgang mit Trauma zu erweitern.
  • Ethik und Selbstfürsorge: Die Fachberatung berücksichtigt die ethischen Aspekte der Arbeit mit traumatisierten Menschen und sensibilisiert die Fachkräfte für die Bedeutung der eigenen Selbstfürsorge, um einer sekundären Traumatisierung vorzubeugen.

Die Traumazentrierte Fachberatung findet in einer Vielzahl von Arbeitsfeldern Anwendung, in denen Fachkräfte mit traumatisierten Menschen in Kontakt kommen:

  • Pädagogische Einrichtungen : Kindertagesstätten, Schulen, Heime, Jugendhilfeeinrichtungen.
  • Soziale Arbeit: Beratungsstellen, Flüchtlingshilfe, Wohnungslosenhilfe.
  • Gesundheitswesen: Kliniken, Arztpraxen, psychotherapeutische Einrichtungen.
  • Justizwesen: Opferberatungsstellen, Bewährungshilfe.
  • Organisationen der Behindertenhilfe.
  • Unternehmen und Personalwesen (im Kontext von betrieblichem Trauma oder psychischer Belastung).