- Sicherheit und emotionale Resonanz aufbauen
- Entwicklung und Bindung nachhaltig fördern
- Frühe Traumata traumasensibel begleiten
WZPP- WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie
Frühe seelische Verletzungen prägen nicht nur das innere Erleben eines Kindes – sie wirken sich auch auf das gesamte Bindungsgefüge zwischen Kind und Bezugsperson aus. Klassische Therapieformen greifen hier oft zu kurz. Genau an dieser Stelle setzt I.B.T.® an: ein moderner, körper- und beziehungsorientierter Ansatz, der Menschen mit frühen und vorsprachlichen Traumatisierungen achtsam begleitet – vom Säuglingsalter bis ins junge Erwachsenenalter.
Entwickelt aus langjähriger Praxiserfahrung in der Kinder- und Jugendpsychotherapie, verbindet I.B.T.® psychologische Tiefe, therapeutische Präzision und ein hohes Maß an Empathie. Das Ziel: Sicherheit, Resonanz und Entwicklung dort ermöglichen, wo die Wurzeln des Traumas liegen.
In den ersten beiden Modulen erlernen Fachkräfte die Grundlagen der I.B.T.®- Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und Menschen mit vorsprachlichen Traumata.
Ziele:
Modul 1 – Grundlagen I: Verstehen, was nicht erinnert wird
Hier legen wir das Fundament für Deine Arbeit mit den Jüngsten. Du erhältst tiefgehendes Wissen über die Entstehung und Wirkung früher Traumata, deren physiologische und psychologische Hintergründe sowie erste Schritte zur traumasensiblen Stabilisierung. So verstehst Du, was hinter dem Verhalten steht – auch wenn Betroffene sich nicht erinnern können.
Modul 2 – Grundlagen II: Praxis & Stabilisierung
Jetzt wird’s praktisch: Du lernst die erste Phase der I.B.T.®-Methode kennen – mit wirksamen Tools zur Stabilisierung, Ressourcenaktivierung.. Durch Selbsterfahrung, praxisnahe Übungen und bewährte Techniken schaffst Du sichere Grundlagen für jede weitere therapeutische oder pädagogische Arbeit.
In diesem Modul legst Du das theoretische Fundament für eine sichere und professionelle Arbeit mit den Jüngsten.
Du erhältst tiefgehendes Wissen über die Entstehung, Wirkung und Folgen früher Traumata – von der pränatalen
Gehirnentwicklung über Risiko- und Resilienzfaktoren bis hin zu Diagnosekriterien für PTBS und Bindungstraumata
im Kindesalter.
Wir beleuchten Komorbiditäten, das stressorbasierte Behandlungsmodell nach Hensel sowie die Bedeutung von
Reinszenierungen im Familiensystem. Du lernst, traumasensibel Anamnesen zu erheben und erste Schritte der
Stabilisierung einzuleiten. So verstehst Du, was hinter dem Verhalten steht – auch wenn die Betroffenen sich
nicht erinnern können.
Jetzt wird’s praktisch: Du lernst die erste Phase der I.B.T.®-Methode kennen – mit wirksamen Tools zur Stabilisierung, Ressourcenaktivierung. Durch Selbsterfahrung, praxisnahe Übungen und bewährte Techniken schaffst Du sichere Grundlagen für jede weitere therapeutische oder pädagogische Arbeit.
Die Vertiefungsmodule 3, 4 und 5 eröffnen Ihnen die ganze Bandbreite der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie (I.B.T.®) – vom direkten Arbeiten mit Säuglingen bis zur gezielten Traumaintegration bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Modul 3: Bindungsarbeit im frühesten Kindesalter – der Schlüssel zur Heilung früher Traumatisierungen
Hier lernen Sie, wie frühe Traumata entstehen und welche Rolle Neurophysiologie, pränatale Psychologie und Bindungsforschung dabei spielen. Die I.B.T.®-Methode ermöglicht ein einzigartiges Arbeiten mit Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern – nicht nur über die Bezugspersonen, sondern auch direkt mit dem Kind. Ressourcen der Eltern, die Qualität der Bindung und die Belastungen des Kindes werden dabei gleichermaßen berücksichtigt und therapeutisch integriert.
Modul 4: Arbeit mit Jugendlichen & jungen Erwachsenen
Ein Schwerpunkt liegt auf belastenden Lebensgeschichten (z. B. Pflegekinder, Frühgeborene, chronisch Kranke) und frühen medizinischen Traumata. Sie lernen, kumulative Belastungen und die Entstehung innerer Anteile traumasensibel zu erkennen und mit I.B.T.® stabilisierend oder – mit Heilerlaubnis – integrativ zu bearbeiten. Eigene Fälle werden in intensiver Supervision eingebracht und reflektiert.
Modul 5: Vorsprachliche Traumata & körperliche Symptomatik
Frühe Traumata sind oft im Körper verankert und entziehen sich kognitiven Zugängen. In diesem Modul erfahren Sie, wie sich vorsprachliche Traumata bei jungen Erwachsenen über körperliche Beschwerden äußern und wie Sie diese mit I.B.T.® über das Körpergedächtnis zugänglich machen und integrieren können (für Teilnehmer*innen mit Heilerlaubnis).
Ihr Mehrwert: Die Vertiefungsmodule vermitteln Ihnen praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Wissen und konkrete Methoden, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit komplexen Traumabiografien professionell, bindungsorientiert und wirksam zu begleiten – von den ersten Lebensjahren bis ins junge Erwachsenenalter.
Wir tauchen tief ein in die frühkindliche Bindungswelt – und in die therapeutisch-pädagogische Arbeit mit den jüngsten Klient:innen: Säuglinge, Kleinkinder und Vorschulkinder.
Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Bindung nicht nur Beziehung bedeutet, sondern Regulation, Sicherheit und Entwicklung ermöglicht.
Dabei geht es um drei eng miteinander verwobene Ebenen:
„Bindung ist der erste Anker im Leben – und der Schlüssel zur Heilung früher Traumatisierungen.“
In diesem Modul tauchen wir tief ein in die frühkindliche Bindungswelt und die therapeutisch-pädagogische Arbeit mit den jüngsten Klient:innen. Modul 3 verbindet theoretisches Bindungswissen mit der praktischen Umsetzung in den Phasen 2 und 3 der I.B.T.®-Methode.
Schwerpunkte:
I.B.T.® für Jugendliche & junge Erwachsene – nachhaltige Traumaintegration bei komplexen Lebensgeschichten
Jugendliche und junge Erwachsene stehen oft vor besonderen Herausforderungen: belastende Lebensgeschichten, frühe medizinische Eingriffe oder vorsprachliche Traumata, die tief im Körpergedächtnis verankert sind. Mit der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie (I.B.T.®) eröffnen sich neue Möglichkeiten, diese verborgenen Erfahrungen behutsam zugänglich zu machen und nachhaltig zu integrieren.
Die Module 4 und 5 bieten Ihnen:
Ob stabilisierend oder – mit Heilerlaubnis – integrativ: Diese Weiterbildung vermittelt Ihnen tiefes Fachwissen und praxisnahe Methoden, um junge Menschen empathisch, wirksam und bindungsorientiert zu begleiten.
Fokus: Belastende Lebensgeschichten & frühe medizinische Traumata
Hier geht es um die Begleitung älterer Kinder (ab 6 Jahren), Jugendlicher und junger Erwachsener mit komplexen Bindungs- und Lebenserfahrungen – von Pflegekindern bis zu medizinisch traumatisierten jungen Menschen.
Schwerpunkte:
Fokus: Vorsprachliche Traumata & körperliche Symptome
Der Körper erinnert, was Worte nicht erreichen: Viele frühe Traumatisierungen sind im Körpergedächtnis gespeichert und äußern sich über diffuse Beschwerden ohne medizinischen Befund. Dieses Modul zeigt wie I.B.T.® einen Zugang zu diesen tief verankerten Erfahrungen schafft.
Schwerpunkte:

Unterstütze in Deiner Arbeit traumatisierte Kinder und Erwachsene durch Sicherheit, Beziehung ind Stabilität.

Lernen Sie die Grundlagen der I.B.T.® - Methode kennen. Besuchen Sie die Module 1 und 2.

Die integrative Therapiemethode der Traumaintegration. Die Methode ermöglicht es frühe und vorsprachliche Traumata ab dem Säuglingsalter zu bearbeiten.

Belastende Lebensgeschichten & frühe medizinische Traumata „Traumata verwachsen sich nicht – sie brauchen eine achtsame, bindungsorientierte Integration.

Traumata verwachsen sich nicht, sondern bleiben so lange fragmentiert bis gezielt eine Traumaintegration stattfindet.

Eye Movement Desensitization and Reprocessing - helfe traumatische Erinnerungen durch bilaterale Stimulation zu verarbeiten.

Wir vermitteln Traumakompetenz nicht nur bei uns, sondern auch in Deiner Umgebung - bei Dir vor Ort.

Finde bei uns die Unterstützung, um berufliche Herausforderungen zu reflektieren und Lösungen zu finden.

Traumasensible Arbeit mit strittigen Konfliktfamilien – eine Weiterbildung um Dich im Umgang mit Hochkonfliktfamilien zu stärken.

Sexuelle Gewalt und Trauma - erlerne die theoretische Grundlagen und praktisches Handwerkszeug - von der Prävention, bis hin zum dem professionellen Umgang damit.