- Hamburg: IMPACT HUB, Gänsemarkt 33, 20354 Hamburg
Seminarzeiten:
- 1. Tag – 04.09.2026: von 13:00 Uhr – 20:00 Uhr
- 2. Tag – 05.09.2026: von 09:00 Uhr – 16:30 Uhr
WZPP® – WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie
Aggressives Verhalten bei Kindern mit Belastungs- und Traumaerfahrungen ist selten einfach „schwierig“. Es kann Ausdruck innerer Not, Überforderung und fehlender Regulation sein.
Für Fachkräfte entsteht dabei eine anspruchsvolle Aufgabe: Sicherheit herstellen, klare Grenzen setzen, selbst handlungsfähig bleiben – und gleichzeitig die Beziehung zum Kind nicht verlieren.
Genau hier setzt dieses zweitägige Praxisseminar an.
Mehr Sicherheit, Klarheit und Handlungskompetenz für herausfordernde Situationen im pädagogischen und therapeutischen Alltag.
Neurobiologische und traumadynamische Zusammenhänge erkennen und Verhalten sicherer einordnen.
Ruhig bleiben, Orientierung geben und auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig bleiben.
Klar und verbindlich begrenzen, ohne Kontakt und Beziehung zum Kind zu verlieren.
Konkrete Strategien für Deinen Berufsalltag entwickeln und mehr Sicherheit im Umgang mit belasteten Kindern gewinnen.
Du erhältst fundiertes Hintergrundwissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Situationen, in denen aggressives Verhalten Fachkräfte, Teams und Kinder an ihre Grenzen bringt.
Praxis statt Patentrezepte
Du arbeitest an konkreten Situationen aus dem Berufsalltag und entwickelst Handlungsmöglichkeiten, die zu Dir, Deinem Arbeitsfeld und den begleiteten Kindern passen.
Traumasensible Begleitung bei Aggressionen
Seminarort:
Seminarzeiten:
Das Seminar richtet sich an pädagogische, psychosoziale und therapeutische Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten und im Berufsalltag mit aggressivem oder stark herausforderndem Verhalten konfrontiert sind.
Ralph Kortewille ist Diplom-Psychologe und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (VT) mit langjähriger klinischer Erfahrung in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Er ist EMDRIA-zertifizierter Supervisor für Kinder und Jugendliche und lebt und arbeitet in Hamburg.
Nach mehreren Jahren in der Leitung eines Berufsvorbereitungsprojekts für arbeitslose Jugendliche sowie als Mitarbeiter des Kinderschutz-Zentrums Kiel ist er seit 2007 schwerpunktmäßig im Bereich Traumatherapie und Kinderschutz tätig. Seit 2021 ist Ralph Kortewille Therapeutischer Leiter der Interdisziplinären Trauma-Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Elmshorn.
Er arbeitet als Therapeut, Supervisor und Autor und gilt als ausgewiesener Experte für Traumatherapie, EMDR und traumasensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seine Veröffentlichungen richten sich an pädagogische und therapeutische Fachkräfte und verbinden wissenschaftliche Fundierung mit hoher Praxisnähe.
„Heilung entsteht nicht durch Methoden allein, sondern durch Beziehung, Haltung und Verlässlichkeit.“ – Ralph Kortewille
Seit 2010 begleitet sie Kinder, Jugendliche und ihre Familien als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis in Aalen. Ihre therapeutische Arbeit richtet sich insbesondere an junge Menschen in seelischen Krisen und an die Kleinsten, deren Erleben oft noch keinen sprachlichen Ausdruck findet.
Aus dieser Haltung heraus entwickelte sie die I.B.T.®-Methode (Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie) für Säuglinge, Kleinkinder und Vorschulkinder. Ziel dieser Methode ist es, auch sehr junge Kinder mit feinfühligen, entwicklungsangemessenen und wirksamen Interventionen therapeutisch zu begleiten.
Neben ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit leitet sie das WZPP® – WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie, ist als Dozentin tätig und arbeitet als Autorin zu den Themen sichere Bindung, frühe Traumatisierungen sowie Heilung und Entwicklung.
Ihre Arbeit ist getragen von der Überzeugung, dass Kinder gesehen, verstanden und gehalten werden müssen – insbesondere dann, wenn Lebensbedingungen belastend oder überfordernd sind.
„Heilung beginnt in der sicheren Beziehung – dort, wo ein Kind sich gesehen, verstanden und gehalten fühlt.“ – Katrin Boger
Das Seminar basiert auf fundierter Fachpraxis: Ralph Kortewille und Katrin Boger sind Autor:innen des Fachbuchs Traumasensible Begleitung bei Aggressionen. Ihre Expertise fließt unmittelbar in Inhalte, Haltung und praktische Umsetzung ein.
Im Seminar vertiefst Du insbesondere folgende Themen:
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Fundierung mit konsequenter Praxisorientierung.
Du erhältst keine Patentrezepte, sondern tragfähige Handlungsmöglichkeiten, die zu Deinem Arbeitsfeld und den begleiteten Kindern passen.
Traumasensible Begleitung bei Aggressionen auch als Inhouse-Schulung
Ihr möchtet mehr Sicherheit im Umgang mit aggressivem und herausforderndem Verhalten in Eurer Einrichtung entwickeln?
Wir bringen das Seminar zu Euch und stimmen Inhalte, Schwerpunkte und Praxisbeispiele auf Euer Team und Euren Arbeitskontext ab.