WZPP- WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie

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Emmelina Löwen

Emmelina Löwen

Beziehungsorientiert. Reflektiert. Praxisnah.

Erst verstehen. Dann handeln.

Seit über 15 Jahren arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten – von der Musikpädagogik im Instrumentalunterricht über die Arbeit mit Gruppen bis hin zu meiner Tätigkeit als Klassenlehrerin. Meine Grundausbildung als Diplom-Musikpädagogin und Pianistin sowie als Lehrerin für Grund- und Sekundarschulen prägt meinen Blick bis heute: Lernen geschieht in Beziehung.

Die Frage, was hinter Verhalten steht und wie pädagogische Beziehung wirkt, begleitet mich seit Beginn meiner Laufbahn. Sie führte mich in die Heilpädagogik, in der ich mich aktuell als Heilpädagogin / Sonderschullehrerin an der Pädagogischen Hochschule Zug (CH) weiterqualifiziere. Heute arbeite ich mit Kindern mit besonderem Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung. Dabei erlebe ich täglich, wie wichtig es ist, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern im Kontext von Stress, biografischen Erfahrungen und individuellen Bewältigungsstrategien zu verstehen.

Eine prägende Erweiterung meiner Perspektive entstand auch durch persönliche Erfahrungen, insbesondere durch die Aufnahme eines Pflegekindes. Fachlich vertieft wurde mein Ansatz durch die Weiterbildung zur Traumapädagogin und Traumafachberaterin (DeGPT). Verhalten verstehe ich heute verstärkt als Ausdruck innerer Zustände und als sinnvolle Anpassungsleistung im Kontext von Belastung und Beziehung.

Neben meiner schulischen Tätigkeit arbeite ich in der Beratung und Begleitung von Eltern und Fachpersonen. Gemeinsam mit meinem Mann André Löwen biete ich über gemeinsamheilen.ch Therapie, Beratung und Fortbildungen an. Zudem sind wir als Referenten zu Themen wie Trauma, Nervensystem und sozio-emotionale Entwicklung tätig.

Es ist mir ein zentrales Anliegen, Eltern und Fachpersonen zu stärken – durch fundierte, praxisnahe Weiterbildung und Beratung, die Orientierung gibt und im Alltag trägt.

„Verstehen, was war. Einordnen, was ist. Gestalten, was möglich wird.“