- Aalen: Psychotherapiepraxis Boger, Alfred-Delp-Str. 2, 73430 Aalen
- Berlin: Sophienhof, Sophienstr. 19, 10178 Berlin
- Gladbeck: Praxis Aldiek, Krusenkamp 30, 45964 Gladbeck
- Hamburg: 2026: JH Hamburg Horner Rennbahn, Rennbahnstr. 100, 22111 Hamburg
WZPP- WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie
In Modul 4 der I.B.T.®-Weiterbildung vertiefst Du die bindungsorientierte Traumaarbeit mit Kindern ab dem Grundschulalter, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Im Mittelpunkt stehen belastende Lebensgeschichten, kumulative Bindungsverletzungen und frühe medizinische Traumata. Du lernst, komplexe Belastungen differenziert einzuordnen und junge Menschen in ihrer Entwicklung traumasensibel und praxisnah zu begleiten.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene tragen häufig nicht nur ein einzelnes belastendes Erlebnis in sich, sondern die Wirkung vieler kleiner und großer Verletzungen. Frühe Trennungen, unsichere Bindungserfahrungen, Fremdunterbringung oder medizinische Eingriffe können ihre Entwicklung langfristig prägen.
In Modul 4 lernst Du, diese komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen und junge Menschen bindungsorientiert zu begleiten.
Du gewinnst Sicherheit im Umgang mit belastenden Lebensgeschichten und entwickelst passende therapeutische oder pädagogische Handlungsmöglichkeiten.
Komplexe Belastungen erkennen, Entwicklungswege verstehen und junge Menschen sicher durch traumatherapeutische Prozesse begleiten.
Kumulative Belastungen und Bindungsverletzungen differenziert einordnen.
Medizinische und entwicklungsbezogene Traumafolgen sicher wahrnehmen.
Überlebens- und Schutzstrategien junger Menschen fachlich einordnen.
Fallarbeit, Supervision und konkrete Methoden sicher anwenden.
Du vertiefst Dein Verständnis für kumulative Traumatisierungen, instabile Bindungserfahrungen, Fremdunterbringung und andere belastende Entwicklungsbedingungen.
Du lernst, mögliche Folgen von Frühgeburt, Operationen, Krankenhausaufenthalten und chronischen Erkrankungen fachlich einzuordnen.
Du beschäftigst Dich mit sekundären Überlebensstrategien und lernst, auffälliges Verhalten als sinnvollen Versuch der Selbstregulation zu verstehen.
Du überträgst die I.B.T.®-Methode altersgerecht auf Kinder ab dem Grundschulalter, Jugendliche und junge Erwachsene.
Eigene Fälle, praktische Übungen und kollegiale Supervision unterstützen Dich dabei, die Inhalte sicher in Deinen Berufsalltag zu übertragen.
Modul 4 verbindet fundiertes Wissen über kumulative und medizinische Traumatisierungen mit konkreter Fallarbeit und praxiserprobten Interventionen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kollegialen Supervision. Eigene Fälle sind ausdrücklich willkommen und ermöglichen einen direkten Transfer in den beruflichen Alltag.
So entwickelst Du mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Belastungen und anspruchsvollen Begleitungsprozessen.
Modul 4 vertieft die I.B.T.®-Arbeit mit Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Mittelpunkt stehen kumulative Belastungen, frühe medizinische Traumata, sekundäre Überlebensstrategien sowie die praxisnahe Arbeit mit komplexen Fällen.
Gestalte Deine I.B.T.®-Weiterbildung passend zu Deinem Berufsalltag – mit verschiedenen Präsenzstandorten, praxisnaher Fallarbeit und klar geregeltem Abschluss.
Wähle passende Termine und gestalte Deine Weiterbildung passend zu Deinem Berufsalltag.
Buche an einem verfügbaren Standort und wechsle bei freien Plätzen flexibel.
Übe, reflektiere und vertiefe die Inhalte im direkten Austausch mit der Gruppe.
Kostenlos in die I.B.T.®-Behandler:innenliste eintragen und gefunden werden.
Modul 4 findet ausschließlich in Präsenz statt. So können Übungen, Fallarbeit und kollegiale Supervision in einem geschützten Rahmen unmittelbar erlebt und reflektiert werden.
Wähle den Standort und Termin, der am besten zu Deinem Berufsalltag passt. Ein Standortwechsel ist bei freien Plätzen möglich.
Fachlich weiterdenken. Sicher handeln.
Vertiefe Deine Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 4 | 20.04.2026 | 22.04.2026 |
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 4 | 09.04.2027 | 11.04.2027 |
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 4 | 19.11.2027 | 21.11.2027 |
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 4 | 10.07.2026 | 12.07.2026 |
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 4 | 08.10.2027 | 10.10.2027 |
I.B.T.® – Seminarorte:
Vertiefe Deine I.B.T.®-Kompetenz für die bindungsorientierte Traumaarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Ein neuer Weg in der frühen Traumatherapie
Frühe seelische Verletzungen hinterlassen Spuren – nicht nur im Kind und Erwachsenen selbst, sondern auch im Bindungsgeflecht zwischen Kind und Bezugsperson/ Umfeld. Die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie (I.B.T.®) ist eine ganzheitliche Methode, die diesen komplexen Zusammenhang aufgreift und in den Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit stellt.
Als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern habe ich über viele Jahre beobachtet, dass klassische verhaltenstherapeutische oder tiefenpsychologische Ansätze oft allein nicht ausreichen. Weder den kindlichen Erfahrungen noch den Belastungen der Eltern werden sie gerecht. Aus dieser Erkenntnis und intensiver praktischer Arbeit heraus ist die I.B.T.®-Methode entstanden – eine eigene integrative Form der Traumatherapie, die psychologische Tiefe, therapeutische Präzision und empathische Begleitung verbindet. Begonnen mit den Kleinsten hat sie sich heute auch für die Arbeit mit älteren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterentwickelt.
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreich absolvierte I.B.T.®-Grundlagenmodule 1 und 2.
Modul 4 richtet sich an Fachkräfte aus therapeutischen, medizinischen, pädagogischen und pflegerischen Arbeitsfeldern, die mit Kindern ab dem Grundschulalter, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen arbeiten.
Aalen – Berlin – Gladbeck – Hamburg (2027)
| Tag | Start | Ende |
|---|---|---|
| Freitag | 14:00 | 20:00 |
| Samstag | 10:00 | 17:00 |
| Sonntag | 09:00 | 13:00 |
Hamburg (2026)
| Tag | Start | Start |
|---|---|---|
| Hamburg | ||
| Montag | 08:30 | 18:00 |
| Dienstag | 08:30 | 18:00 |
| Niesky | ||
| Montag | 09:00 | 16:30 |
| Dienstag | 09:00 | 16:30 |
| Salzburg | ||
| Montag | 08:30 | 18:00 |
| Dienstag | 08:30 | 18:00 |
Die Teilnahmegebühr beträgt 490 € pro Modul – unabhängig davon, ob das Modul als Präsenzseminar oder online stattfindet.
Die Vertiefungsmodule können einzeln oder gemeinsam gebucht werden. Auch bei einer gemeinsamen Buchung erfolgt die Bezahlung modulweise, sodass die Weiterbildung finanziell übersichtlich und flexibel planbar bleibt.
Im Preis enthalten sind die Teilnahme am jeweiligen Modul, Pausengetränke und kleine Snacks bei Präsenzterminen sowie die digitalen Seminarunterlagen. Skripte, Präsentationen und weitere Arbeitsmaterialien werden Dir digital zur Verfügung gestellt.
Ebenfalls enthalten ist der jeweilige Teilnahme- beziehungsweise Weiterbildungsnachweis. Reise- und Übernachtungskosten bei Präsenzterminen sind nicht in der Seminargebühr enthalten.
Modul 4 findet ausschließlich in Präsenz statt. Die gemeinsame Arbeit vor Ort ermöglicht praktische Übungen, intensive Fallarbeit und kollegiale Supervision in einem geschützten Rahmen.
Den jeweiligen Veranstaltungsort findest Du direkt in der Terminübersicht.
Die vermittelten Methoden können abhängig von der jeweiligen Berufsqualifikation und rechtlichen Befugnis unterschiedlich eingesetzt werden.
Traumatherapeutische Behandlung setzt eine entsprechende Heilerlaubnis voraus. Fachkräfte ohne Heilerlaubnis können die Inhalte im Rahmen traumapädagogischer Stabilisierung, Begleitung und Beziehungsgestaltung nutzen.
Modul 4 richtet sich an Fachkräfte, die Kinder ab dem Grundschulalter, Jugendliche und junge Erwachsene therapeutisch, medizinisch, pädagogisch oder pflegerisch begleiten.
Besonders geeignet ist das Vertiefungsmodul für Fachpersonen, die mit belastenden Lebensgeschichten, Fremdunterbringung, kumulativen Bindungsverletzungen oder frühen medizinischen Traumata arbeiten.
Nach erfolgreichem Abschluss von Modul 4 erhältst Du das Zertifikat
I.B.T.® – Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie
Schwerpunkt: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Das Zertifikat bestätigt Deine besondere fachliche Qualifikation in der bindungsorientierten Traumaarbeit mit Kindern ab dem Grundschulalter, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
I.B.T.®-Behandler:innenliste: Mit dem entsprechenden Abschluss und bei erfüllten Aufnahmevoraussetzungen besteht außerdem die Möglichkeit, sich kostenlos in die I.B.T.®-Behandler:innenliste des WZPP® einzutragen.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Traumatherapeutin und Leiterin des WZPP®
Seit 2010 begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Familien als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in meiner eigenen Praxis in Aalen. Mein Herz schlägt für Menschen in seelischen Krisen – besonders für die Kleinsten unter uns, die oft noch keine Worte für das haben, was in ihnen vorgeht.
Ich arbeite auf der Grundlage der Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie und verbinde bewährte Methoden mit innovativen Ansätzen aus der modernen Traumatherapie. Als zertifizierte EMDR-Therapeutin und -Supervisorin, Enaktive Traumatherapeutin nach Nijenhuis und Spezialistin für bindungsbasierte Psychotherapie nach Brisch ist es mir ein besonderes Anliegen, seelische Verletzungen dort zu behandeln, wo sie entstehen: im Innersten, in der Beziehung, in der frühen Bindung und im Erleben.
Aus dieser Haltung und meiner langjährigen Praxiserfahrung entstand die I.B.T.®-Methode – die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie. Sie wurde entwickelt, um auch die allerkleinsten Kinder mit feinfühligen und wirksamen Schritten in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Denn ich bin überzeugt: Es ist nie zu früh, seelische Gesundheit zu fördern – und es ist nie zu spät, Heilung zu ermöglichen.
Neben meiner therapeutischen Arbeit leite ich das WZPP® – WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie, bin als Dozentin tätig und schreibe als Autorin über Themen, die mir am Herzen liegen: sichere Bindung, frühe Traumata, Heilung und Entwicklung.
Was mich antreibt? Die tiefe Überzeugung, dass jedes Kind gesehen, verstanden und gehalten werden möchte – gerade dann, wenn das Leben besonders herausfordernd ist.
Die I.B.T.® verbindet bewährte therapeutische Ansätze zu einer integrativen, bindungs- und körperorientierten Methode. Sie vereint unter anderem Elemente aus:
Diese Elemente werden gezielt auf die Entwicklungsbedürfnisse sehr junger Kinder abgestimmt. Im Mittelpunkt steht dabei immer die wichtigste Ressource: die sichere Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson.
Im Zentrum der I.B.T.® steht die Überzeugung, dass Bindung weit mehr als Beziehung bedeutet: Sie ermöglicht Regulation, Sicherheit und Entwicklung.
In belasteten Familiensystemen kann diese Bindung jedoch unsicher, fragil oder brüchig sein. Dadurch kann auch die Beziehung zu sich selbst unsicher und fragil sein. Dadurch kann auch die Beziehung zu sich selbst unsicher und fragil sein. Deshalb ist die therapeutische Arbeit mit der Analyse und Stärkung der Bindungsbeziehung zu den eigenen inneren Anteilen bedeutend.
Dabei werden drei eng miteinander verbundene Ebenen betrachtet:
Die I.B.T.® eröffnet einen bindungsorientierten und entwicklungsbezogenen Zugang zur Arbeit mit Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Im Mittelpunkt stehen belastende Lebensgeschichten, kumulative Traumatisierungen, frühe medizinische Traumata sowie Schutz- und Überlebensstrategien, die sich im Verhalten, in Beziehungen und in der Selbstregulation zeigen können.
Grundlage sind aktuelle Erkenntnisse aus:
Die I.B.T.® unterstützt dabei, auffällige Verhaltensweisen nicht isoliert zu betrachten, sondern als sinnvolle Reaktion auf frühere Belastungen zu verstehen. So können junge Menschen altersgerecht, ressourcenorientiert und bindungssensibel begleitet werden.
In den Weiterbildungen des WZPP® lernst Du die I.B.T.®-Methode fundiert in Theorie und Praxis kennen.
Die Inhalte umfassen unter anderem:
Ziel der Weiterbildung ist es, Fachkräfte dazu zu befähigen, die I.B.T.® sicher, verantwortungsvoll und wirksam in ihrer eigenen beruflichen Praxis anzuwenden.
Modul 4 ist besonders geeignet für Fachkräfte, die junge Menschen mit komplexen Lebensgeschichten und vielfältigen Belastungserfahrungen begleiten.
Es unterstützt Dich dabei, auffällige Verhaltensweisen als Ausdruck von Schutz- und Überlebensstrategien zu verstehen und daraus sichere, bindungsorientierte Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.