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Psychosoziale Nachsorge in der pädiatrischen Onkologie
In Deutschland erkranken jährlich ca. 2000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre an Krebs. Mittlerweile liegen die Heilungschancen – aufgrund der medizinischen und pharmakologischen Fortschritte – bei bis zu 80%. Für die erkrankten Kinder und Jugendlichen, ihre Familien und ihr soziales Umfeld ist eine Krebserkrankung ein langwieriger und schwerer Prozess, der auch nach der Intensivtherapie im Krankenhaus nicht abgeschlossen ist.
Im Anschluss an die Behandlung – oftmals auch noch Jahre oder Jahrzehnte später – werden die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien u.a. mit körperlichen, psychischen und/oder sozialen Folgen konfrontiert. Dies trifft auch auf Familien zu, deren Kind an Krebs verstorben ist. Deshalb ist die psychosoziale Nachsorge ein wesentlicher Bestandteil im Rahmen einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung und schließt an die psychosoziale Betreuung in der Klinik an.
Fachlicher Hintergrund
– Erziehungswissenschaft B.A.
– Sozialpädagogik M.A.
– Ressourcenorientierte Traumapädagogin/ Traumazentrierte Fachberaterin (WZPP)
– Integrative Bindungsorientierte Traumaarbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern
