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WZPP® – WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie

Alfred-Delp-Str. 2, 73430 Aalen

Tel: 07965/ 802 72 58

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Home / Traumasensible Begleitung bei Aggressionen

Traumasensible Begleitung bei Aggressionen

Sicher handeln, Grenzen setzen und Beziehung halten – Praxisseminar für pädagogische und therapeutische Fachkräfte

Deine Investition

390 €

2-tägiges Praxisseminar

Wenn Aggression zur Überforderung wird

Aggressives Verhalten bei Kindern mit Belastungs- und Traumaerfahrungen ist selten einfach „schwierig“. Es kann Ausdruck innerer Not, Überforderung und fehlender Regulation sein.

Für Fachkräfte entsteht dabei eine anspruchsvolle Aufgabe: Sicherheit herstellen, klare Grenzen setzen, selbst handlungsfähig bleiben – und gleichzeitig die Beziehung zum Kind nicht verlieren.

Genau hier setzt dieses zweitägige Praxisseminar an.

Das nimmst Du aus diesen zwei Tagen mit

Mehr Sicherheit, Klarheit und Handlungskompetenz für herausfordernde Situationen im pädagogischen und therapeutischen Alltag.

Aggression besser verstehen

Neurobiologische und traumadynamische Zusammenhänge erkennen und Verhalten sicherer einordnen.

In Eskalationen sicher handeln

Ruhig bleiben, Orientierung geben und auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig bleiben.

Grenzen setzen – Beziehung halten

Klar und verbindlich begrenzen, ohne Kontakt und Beziehung zum Kind zu verlieren.

Praxis sicher übertragen

Konkrete Strategien für Deinen Berufsalltag entwickeln und mehr Sicherheit im Umgang mit belasteten Kindern gewinnen.

Was Dich im Seminar erwartet

Du erhältst fundiertes Hintergrundwissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Situationen, in denen aggressives Verhalten Fachkräfte, Teams und Kinder an ihre Grenzen bringt.

Aggression verstehen

Handlungssicherheit entwickeln

Praxis statt Patentrezepte
Du arbeitest an konkreten Situationen aus dem Berufsalltag und entwickelst Handlungsmöglichkeiten, die zu Dir, Deinem Arbeitsfeld und den begleiteten Kindern passen.

Alle Termine zu: "Traumasensible Begleitung bei Aggressionen"

2026

04.09. - 05.09 2026

2027

Termine folgen…

2028

Termine folgen…

Traumasensible Begleitung bei Aggressionen

Seminarort:

  • Hamburg: IMPACT HUB, Gänsemarkt  33, 20354 Hamburg

Seminarzeiten:

  • 1. Tag – 04.09.2026: von 13:00 Uhr – 20:00 Uhr 
  • 2. Tag – 05.09.2026: von 09:00 Uhr – 16:30 Uhr

Für wen ist dieses Seminar?

Das Seminar richtet sich an pädagogische, psychosoziale und therapeutische Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten und im Berufsalltag mit aggressivem oder stark herausforderndem Verhalten konfrontiert sind.

  • Pädagogische Fachkräfte
  • Sozialpädagog:innen und Sozialarbeiter:innen
  • Fachkräfte aus Jugendhilfe und stationären Einrichtungen
  • Therapeutisch und beratend Tätige
  • Mitarbeitende in Schule, Kita und psychosozialen Arbeitsfeldern

Deine Dozenten

Lernen Sie Ralph Kortewille kennen – Expertise mit Herz und Haltung

Ralph Kortewille

Ralph Kortewille ist Diplom-Psychologe und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (VT) mit langjähriger klinischer Erfahrung in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Er ist EMDRIA-zertifizierter Supervisor für Kinder und Jugendliche und lebt und arbeitet in Hamburg.

Nach mehreren Jahren in der Leitung eines Berufsvorbereitungsprojekts für arbeitslose Jugendliche sowie als Mitarbeiter des Kinderschutz-Zentrums Kiel ist er seit 2007 schwerpunktmäßig im Bereich Traumatherapie und Kinderschutz tätig. Seit 2021 ist Ralph Kortewille Therapeutischer Leiter der Interdisziplinären Trauma-Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Elmshorn.

Er arbeitet als Therapeut, Supervisor und Autor und gilt als ausgewiesener Experte für Traumatherapie, EMDR und traumasensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seine Veröffentlichungen richten sich an pädagogische und therapeutische Fachkräfte und verbinden wissenschaftliche Fundierung mit hoher Praxisnähe.

„Heilung entsteht nicht durch Methoden allein, sondern durch Beziehung, Haltung und Verlässlichkeit.“ – Ralph Kortewille

Zusammen mit Katrin Boger – Wenn Bindung trägt, kann Heilung wachsen

Katrin Boger

Seit 2010 begleitet sie Kinder, Jugendliche und ihre Familien als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis in Aalen. Ihre therapeutische Arbeit richtet sich insbesondere an junge Menschen in seelischen Krisen und an die Kleinsten, deren Erleben oft noch keinen sprachlichen Ausdruck findet.

Aus dieser Haltung heraus entwickelte sie die I.B.T.®-Methode (Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie) für Säuglinge, Kleinkinder und Vorschulkinder. Ziel dieser Methode ist es, auch sehr junge Kinder mit feinfühligen, entwicklungsangemessenen und wirksamen Interventionen therapeutisch zu begleiten.

Neben ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit leitet sie das WZPP® – WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie, ist als Dozentin tätig und arbeitet als Autorin zu den Themen sichere Bindung, frühe Traumatisierungen sowie Heilung und Entwicklung.

Ihre Arbeit ist getragen von der Überzeugung, dass Kinder gesehen, verstanden und gehalten werden müssen – insbesondere dann, wenn Lebensbedingungen belastend oder überfordernd sind.

„Heilung beginnt in der sicheren Beziehung – dort, wo ein Kind sich gesehen, verstanden und gehalten fühlt.“ – Katrin Boger

Zum Seminar gehört fundiertes Fachwissen

Das Seminar basiert auf fundierter Fachpraxis: Ralph Kortewille und Katrin Boger sind Autor:innen des Fachbuchs Traumasensible Begleitung bei Aggressionen. Ihre Expertise fließt unmittelbar in Inhalte, Haltung und praktische Umsetzung ein.

Im Seminar vertiefst Du insbesondere folgende Themen:

  • neurobiologische Grundlagen von Stress, Trauma und Aggression
  • Aggression als Schutz- und Überlebensstrategie verstehen und professionell einordnen
  • Zusammenhang von Bindung, Selbstregulation und aggressivem Verhalten
  • Eskalationsdynamiken frühzeitig erkennen und traumasensibel begleiten
  • Co-Regulation gezielt einsetzen und Sicherheit vermitteln
  • Grenzen klar, professionell und beziehungsorientiert setzen
  • präventive Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen und therapeutischen Alltag entwickeln
  • Traumapädagogik und Traumatherapie fachlich sinnvoll voneinander abgrenzen und miteinander verzahnen

Das Seminar verbindet wissenschaftliche Fundierung mit konsequenter Praxisorientierung.

  • Arbeit mit konkreten Fallbeispielen aus pädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern
  • Entwicklung unmittelbar umsetzbarer Handlungsmöglichkeiten
  • Reflexion der eigenen professionellen Haltung und Rolle
  • Auseinandersetzung mit Nähe, Distanz, Grenzen und Selbstschutz
  • Raum für Fragen, Austausch und fachliche Diskussion

Du erhältst keine Patentrezepte, sondern tragfähige Handlungsmöglichkeiten, die zu Deinem Arbeitsfeld und den begleiteten Kindern passen.

Dieses Seminar für Euer gesamtes Team?

Traumasensible Begleitung bei Aggressionen auch als Inhouse-Schulung

Ihr möchtet mehr Sicherheit im Umgang mit aggressivem und herausforderndem Verhalten in Eurer Einrichtung entwickeln?

Wir bringen das Seminar zu Euch und stimmen Inhalte, Schwerpunkte und Praxisbeispiele auf Euer Team und Euren Arbeitskontext ab.