- Aalen: Psychotherapiepraxis Boger, Alfred-Delp-Str. 2, 73430 Aalen
- Berlin: Sophienhof, Sophienstr. 19, 10178 Berlin
- Hamburg: 2026: JH Hamburg Horner Rennbahn, Rennbahnstr. 100, 22111 Hamburg
WZPP- WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie
Frühe Traumatisierungen können sich tief im Körpergedächtnis verankern – auch wenn keine bewusste Erinnerung und keine sprachliche Erzählung vorhanden sind. Sie zeigen sich häufig in Form von körperlich unerklärlichen Beschwerden, Atemnot, Druckgefühlen, Verspannungen, Übelkeit oder diffusen Schmerzen.
In Modul 5 vertiefst Du die I.B.T.®-Arbeit mit jungen Erwachsenen, deren frühkindliche und vorsprachliche Traumatisierungen sich körperlich ausdrücken. Du lernst, körperliche Symptome im Zusammenhang mit früher Bindungs- und Traumageschichte zu verstehen und therapeutisch zu integrieren.
Nicht alle traumatischen Erfahrungen sind bewusst erinnerbar. Besonders frühe Belastungen können sich im Körper ausdrücken, lange bevor Worte oder zusammenhängende Erinnerungen zur Verfügung standen.
Körperliche Symptome werden dadurch häufig isoliert betrachtet, obwohl sie mit frühen Bindungsabbrüchen, medizinischen Eingriffen oder anderen vorsprachlichen Erfahrungen verbunden sein können.
Du lernst, körperliche Reaktionen als mögliche Spuren früher Traumatisierung zu verstehen und in einen sicheren therapeutischen Integrationsprozess einzubeziehen.
Körperliche Symptome verstehen, vorsprachliche Traumaspuren erkennen und therapeutische Integration sicher gestalten.
Körperliche Symptome im Zusammenhang mit früher Traumatisierung einordnen.
Vorsprachliche und unbewusste Körpererinnerungen differenziert wahrnehmen.
Bindungsorientierte und körperzentrierte Zugänge therapeutisch verbinden.
Eigene Fälle reflektieren und spezifische Interventionen sicher anwenden.
Du vertiefst Dein Wissen über Traumatisierungen aus Lebensphasen, in denen noch keine sprachlich zugängliche Erinnerung vorhanden war.
Du lernst, körperlich unerklärliche Beschwerden, diffuse Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Druckgefühle und Verspannungen im Zusammenhang mit früher Traumatisierung zu betrachten.
Du beschäftigst Dich mit somatischem Erleben und unbewussten Körpererinnerungen als Zugang zur frühen Bindungs- und Traumageschichte.
Du verbindest bindungsorientierte Beziehungsgestaltung mit körperzentrierten und integrativen Interventionen.
Eigene Fälle, praktische Übungen und kollegiale Supervision unterstützen Dich dabei, die Inhalte therapeutisch sicher in Deinen Berufsalltag zu übertragen.
Modul 5 verbindet bindungsorientierte Traumatherapie mit körperbezogenen Zugängen zur Arbeit mit vorsprachlich traumatisierten jungen Erwachsenen. Im Mittelpunkt stehen körperliche Ausdrucksformen früher Traumatisierung, sekundäre Überlebensstrategien, Arbeit mit inneren Anteilen und spezifische Techniken zur Traumaintegration über das Körpergedächtnis.
So entwickelst Du mehr Sicherheit im therapeutischen Umgang mit Symptomen, für die Betroffene häufig noch keine Worte und keine erklärbare Geschichte haben.
Modul 5 vertieft die I.B.T.®-Anwendung bei jungen Erwachsenen mit vorsprachlichen Traumatisierungen und körperlichen Symptomen. Im Mittelpunkt stehen das somatische Erleben, unbewusste Körpererinnerungen und die therapeutische Integration früher Traumaspuren.
Gestalte Deine I.B.T.®-Weiterbildung passend zu Deinem Berufsalltag – mit verschiedenen Präsenzstandorten, praxisnaher Fallarbeit und klar geregeltem Abschluss.
Wähle passende Termine und gestalte Deine Weiterbildung passend zu Deinem Berufsalltag.
Buche an einem verfügbaren Standort und wechsle bei freien Plätzen flexibel.
Übe, reflektiere und vertiefe die Inhalte im direkten Austausch mit der Gruppe.
Kostenlos in die I.B.T.®-Behandler:innenliste eintragen und gefunden werden.
Modul 5 findet ausschließlich in Präsenz statt. Körperorientierte Übungen, therapeutische Fallarbeit und kollegiale Supervision können so in einem geschützten Rahmen unmittelbar erlebt und reflektiert werden.
Wähle den Standort und Termin, der am besten zu Deinem Berufsalltag passt. Ein Standortwechsel ist bei freien Plätzen möglich.
Fachlich weiterdenken. Sicher handeln.
Vertiefe Deine therapeutische Arbeit mit vorsprachlichen Traumata und körperlichen Symptomen.
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 5 | 18.09.2026 | 20.09.2026 |
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 5 | 30.04.2027 | 02.05.2027 |
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 5 | 03.12.2027 | 05.12.2027 |
| Module | Start Date | End Date |
|---|---|---|
| Modul 5 | 12.11.2027 | 14.11.2027 |
I.B.T.® – Seminarorte:
Vertiefe Deine I.B.T.®-Kompetenz für die körperorientierte Traumaintegration bei jungen Erwachsenen mit vorsprachlichen Traumatisierungen.
Ein neuer Weg in der frühen Traumatherapie
Frühe seelische Verletzungen hinterlassen Spuren – nicht nur im Kind und Erwachsenen selbst, sondern auch im Bindungsgeflecht zwischen Kind und Bezugsperson/ Umfeld. Die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie (I.B.T.®) ist eine ganzheitliche Methode, die diesen komplexen Zusammenhang aufgreift und in den Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit stellt.
Als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern habe ich über viele Jahre beobachtet, dass klassische verhaltenstherapeutische oder tiefenpsychologische Ansätze oft allein nicht ausreichen. Weder den kindlichen Erfahrungen noch den Belastungen der Eltern werden sie gerecht. Aus dieser Erkenntnis und intensiver praktischer Arbeit heraus ist die I.B.T.®-Methode entstanden – eine eigene integrative Form der Traumatherapie, die psychologische Tiefe, therapeutische Präzision und empathische Begleitung verbindet. Begonnen mit den Kleinsten hat sie sich heute auch für die Arbeit mit älteren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterentwickelt.
Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreich absolvierte I.B.T.®-Grundlagenmodule 1 und 2 sowie eine gültige Heilerlaubnis.
Modul 5 richtet sich an therapeutisch tätige Fachkräfte, die mit jungen Erwachsenen arbeiten und körperliche Symptome im Zusammenhang mit früher, vorsprachlicher Traumatisierung fachlich fundiert behandeln möchten.
Aalen – Berlin – Gladbeck – Hamburg (2027)
| Tag | Start | Ende |
|---|---|---|
| Freitag | 14:00 | 20:00 |
| Samstag | 10:00 | 17:00 |
| Sonntag | 09:00 | 13:00 |
Hamburg (2026)
| Tag | Start | Start |
|---|---|---|
| Hamburg | ||
| Montag | 08:30 | 18:00 |
| Dienstag | 08:30 | 18:00 |
| Niesky | ||
| Montag | 09:00 | 16:30 |
| Dienstag | 09:00 | 16:30 |
| Salzburg | ||
| Montag | 08:30 | 18:00 |
| Dienstag | 08:30 | 18:00 |
Die Teilnahmegebühr beträgt 490 € pro Modul – unabhängig davon, ob das Modul als Präsenzseminar oder online stattfindet.
Die Vertiefungsmodule können einzeln oder gemeinsam gebucht werden. Auch bei einer gemeinsamen Buchung erfolgt die Bezahlung modulweise, sodass die Weiterbildung finanziell übersichtlich und flexibel planbar bleibt.
Im Preis enthalten sind die Teilnahme am jeweiligen Modul, Pausengetränke und kleine Snacks bei Präsenzterminen sowie die digitalen Seminarunterlagen. Skripte, Präsentationen und weitere Arbeitsmaterialien werden Dir digital zur Verfügung gestellt.
Ebenfalls enthalten ist der jeweilige Teilnahme- beziehungsweise Weiterbildungsnachweis. Reise- und Übernachtungskosten bei Präsenzterminen sind nicht in der Seminargebühr enthalten.
Modul 5 findet ausschließlich in Präsenz statt. Die körperorientierte therapeutische Arbeit, praktische Übungen, Fallbesprechungen und Supervision erfordern einen geschützten gemeinsamen Rahmen vor Ort.
Den jeweiligen Veranstaltungsort findest Du direkt in der Terminübersicht.
Die in Modul 5 vermittelten Methoden sind für die traumatherapeutische Anwendung vorgesehen.
Die therapeutische Behandlung von vorsprachlichen Traumatisierungen und körperlichen Symptomen setzt eine gültige Heilerlaubnis voraus. Eine rein traumapädagogische Anwendung ohne Heilerlaubnis ist für die spezifischen Inhalte dieses Moduls nicht vorgesehen.
Modul 5 richtet sich an therapeutisch qualifizierte Fachkräfte mit Heilerlaubnis, die junge Erwachsene mit körperlich unerklärlichen Beschwerden, vorsprachlichen Traumatisierungen oder frühen Bindungs- und Belastungserfahrungen begleiten.
Besonders geeignet ist das Modul für Fachpersonen, die einen bindungsorientierten, körperbezogenen und integrativen Zugang zur therapeutischen Arbeit suchen.
Nach erfolgreichem Abschluss von Modul 5 erhältst Du das Zertifikat
I.B.T.® – Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie
Schwerpunkt: Traumaintegration bei jungen Erwachsenen mit vorsprachlichen Traumata und körperlichen Symptomen.
Das Zertifikat bestätigt Deine besondere fachliche Qualifikation in der bindungsorientierten und körperorientierten Traumatherapie mit jungen Erwachsenen.
I.B.T.®-Behandler:innenliste: Mit dem entsprechenden Abschluss und bei erfüllten Aufnahmevoraussetzungen besteht außerdem die Möglichkeit, sich kostenlos in die I.B.T.®-Behandler:innenliste des WZPP® einzutragen.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Traumatherapeutin und Leiterin des WZPP®
Seit 2010 begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Familien als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in meiner eigenen Praxis in Aalen. Mein Herz schlägt für Menschen in seelischen Krisen – besonders für die Kleinsten unter uns, die oft noch keine Worte für das haben, was in ihnen vorgeht.
Ich arbeite auf der Grundlage der Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie und verbinde bewährte Methoden mit innovativen Ansätzen aus der modernen Traumatherapie. Als zertifizierte EMDR-Therapeutin und -Supervisorin, Enaktive Traumatherapeutin nach Nijenhuis und Spezialistin für bindungsbasierte Psychotherapie nach Brisch ist es mir ein besonderes Anliegen, seelische Verletzungen dort zu behandeln, wo sie entstehen: im Innersten, in der Beziehung, in der frühen Bindung und im Erleben.
Aus dieser Haltung und meiner langjährigen Praxiserfahrung entstand die I.B.T.®-Methode – die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie. Sie wurde entwickelt, um auch die allerkleinsten Kinder mit feinfühligen und wirksamen Schritten in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Denn ich bin überzeugt: Es ist nie zu früh, seelische Gesundheit zu fördern – und es ist nie zu spät, Heilung zu ermöglichen.
Neben meiner therapeutischen Arbeit leite ich das WZPP® – WeiterbildungsZentrum für Pädagogik und Psychologie, bin als Dozentin tätig und schreibe als Autorin über Themen, die mir am Herzen liegen: sichere Bindung, frühe Traumata, Heilung und Entwicklung.
Was mich antreibt? Die tiefe Überzeugung, dass jedes Kind gesehen, verstanden und gehalten werden möchte – gerade dann, wenn das Leben besonders herausfordernd ist.
Die I.B.T.® verbindet bewährte therapeutische Ansätze zu einer integrativen, bindungs- und körperorientierten Methode. Sie vereint unter anderem Elemente aus:
Diese Elemente werden gezielt auf die Entwicklungsbedürfnisse sehr junger Kinder abgestimmt. Im Mittelpunkt steht dabei immer die wichtigste Ressource: die sichere Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson.
Im Zentrum der I.B.T.® steht die Überzeugung, dass Bindung weit mehr als Beziehung bedeutet: Sie ermöglicht Regulation, Sicherheit und Entwicklung.
In belasteten Familiensystemen kann diese Bindung jedoch unsicher, fragil oder brüchig sein. Dadurch kann auch die Beziehung zu sich selbst unsicher und fragil sein. Dadurch kann auch die Beziehung zu sich selbst unsicher und fragil sein. Deshalb ist die therapeutische Arbeit mit der Analyse und Stärkung der Bindungsbeziehung zu den eigenen inneren Anteilen bedeutend.
Dabei werden drei eng miteinander verbundene Ebenen betrachtet:
Vorsprachliche Traumatisierungen sind häufig nicht bewusst erinnerbar und können dennoch das körperliche Erleben, die Selbstregulation und die Beziehungsgestaltung nachhaltig beeinflussen.
Die I.B.T.® verbindet bindungsorientierte Beziehungsgestaltung mit körperzentrierten und integrativen Zugängen. Dadurch können frühe Traumaspuren therapeutisch dort erreicht werden, wo eine rein sprachliche Bearbeitung nicht ausreicht.
In den Weiterbildungen des WZPP® lernst Du die I.B.T.®-Methode fundiert in Theorie und Praxis kennen.
Die Inhalte umfassen unter anderem:
Ziel der Weiterbildung ist es, Fachkräfte dazu zu befähigen, die I.B.T.® sicher, verantwortungsvoll und wirksam in ihrer eigenen beruflichen Praxis anzuwenden.
Modul 5 ist besonders geeignet für therapeutisch tätige Fachkräfte mit Heilerlaubnis, die junge Erwachsene mit körperlich unerklärlichen Beschwerden und vorsprachlichen Traumatisierungen begleiten.
Es unterstützt Dich dabei, körperliche Symptome als mögliche Ausdrucksform früher Traumageschichte zu verstehen und daraus sichere, bindungsorientierte und körperbezogene therapeutische Interventionen zu entwickeln.